Katja Mast: Schwarz-Gelb bleibt tatenlos beim Missbrauch von Werkverträgen

Veröffentlicht am 01.08.2013 in Bundespolitik

„Schwarz-Gelb unternimmt nichts gegen Lohndumping durch Werkverträge. Wegducken und Aussitzen werden das zunehmende Problem der Auslagerung qualifizierter Mitarbeiter in Subunternehmen und Scheinselbstständigkeit aber nicht lösen“, erklärte SPD-Generalsekretärin Katja Mast heute in Zusammenhang mit dem Urteil des Landesarbeitsgerichtes Stuttgart zu Schein-Werkverträgen.

Auch die schwarz-gelben Bundestagsabgeordneten aus dem Südwesten haben einen Antrag der SPD-Bundestagsfraktion zum Kampf gegen den Missbrauch von Werkverträgen abgelehnt, so die SPD-Politikerin. Selbst bleibe die Regierung im Bund aber tatenlos.

„Es besteht bei Schwarz-Gelb gar kein Interesse daran, diese Angriffe auf die Würde der Arbeit, die es auch in Baden-Württemberg gibt, zu beenden. Wir von der SPD wollen klarer fassen, was ein echter und was ein Schein-Werkvertrag ist und die Sanktionen bei Missbrauch verschärfen. Auch Schein-Selbstständigkeiten sollen klarer definiert werden“, so Mast. „Gute Arbeit oder Arbeit um jeden Preis – auch darum geht es bei der Bundestagswahl am 22. September.“

 
 

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