Peter Friedrich: "Mit Bildung von Gestern gewinnt man keine Zukunft"

Veröffentlicht am 22.10.2010 in Bundespolitik

Als "Dokument eigener Lernunfähigkeit" bezeichnet der SPD-Generalsekretär Peter Friedrich die Bildungsthesen der CDU, an den unter anderen die Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg Frau Prof. Schick mitgeschrieben hat. Statt sich für neue Methoden und Strukturen zu öffnen, biete die CDU den Aufguss ihrer "Drei-Kasten-Ideologie" und beantworte die zentrale Frage gleicher Bildungschancen wieder einmal negativ. "Mehr vom Schlechten ist die Antwort der CDU, aber nicht die Antwort darauf, wie wir alle Talente richtig Fördern und Entwickeln.", so Friedrich.

"Durchlässigkeit, Ganztagesschule, Inklusion, dezentrale Schulentwicklung - alle zentralen Fragen der Schulpolitik werden unzureichend oder gar nicht beantwortet." Ihr stures Festhalten am Trennsystem in der Bildung sei ein Konjunkturprogramm für den Facharbeitermangel, wirft Friedrich der CDU vor. Statt allen einen Zugang zu bester Bildung zu ermöglichen werde dann über untaugliche Zuwanderungskonzepte diskutiert.

 
 

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